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DIE ZOFEN

von Jean Genet

Szenenfoto aus "Die Zofen"

Szenenfoto aus "Die Zofen"

„Wir sind jetzt am Ufer Solange, diesmal werden wir das Spiel zuende spielen.“

Die Schwestern Claire und Solange sind Zofen im Dienste der Gnädigen Frau, einer Frau die sie lieben müssten aber nur hassen können. Nachdem sie den Geliebten der Herrin bereits durch verleumdende Briefe ins Gefängnis brachten, ist das nächste Ziel der Geschwister der Mord an der Herrin selbst. In einem immer realer werdenden Wechselspiel proben sie den Aufstand gegen die Herrschaft und geben dem eigenen Hass Raum sich zu entfalten.

„Die Zofen sind Ungeheuer wie wir selber, wenn wir dieses oder jenes träumen.“ schrieb Jean Genet selbst zu seiner 1947 erschienen Tragödie, die unter großen Protesten in Paris uraufgeführt wurde. Wie in vielen seiner Werke beschäftigt sich auch DIE ZOFEN mit dem Thema Mord – mit Gut und Böse, zwei Instanzen die für Genet unauflöslich mit einander verwoben sind.

Beherrschst du oder wirst du beherrscht? Wie viel sind wir bereit zu geben ohne uns selbst aufzugeben? Wie unabhängig sind wir, wenn wir uns in die Abhängigkeit anderer begeben?

DIE ZOFEN zeigt den Konflikt von Erwartungen und den eigenen Grenzen und dem Versuch überlegen zu bleiben.

Premiere: Sommersemester 2016

Inszenierung/ Bühne: Tom Wolter

Bühne: René Braun, Tom Wolter

Kostüme: René Braun

Assistenz: Nicole Tröger

Textfassung: Ensemble

Grafik: René Braun, Jörn Rohrberg

Technik: Sebastian Schachtner

Es spielen: Ada Biljan, Lena Mühl und Nicole Tröger

DIE ZOFEN wird präsentiert von Wolter und Kollegen!

Die Produktion wurde durch den Studierendenrat der Uni Halle und das Studentenwerk Halle gefördert.

Recht herzlichen Dank an die Paul Riebeck Stiftung und das BG Klinikum Bergmannstrost Halle für die Unterstützung.

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