Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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HEXEN bitte nicht berühren!

Ein Spiel mit Vorgeschichten, Prophezeiungen und ein wenig Sekundärliteratur

Hexen - eine Inszenierung des Studierendentheaters im Sommersemester 2017

Hexen - eine Inszenierung des Studierendentheaters im Sommersemester 2017

Auf der einen Seite: Hexen sind AußenseiterInnen. Der Verfolgung preisgegeben, aber auch als anziehende, rätselhafte Ratgeber aufgesucht und angebetet. Die Hexe ist eine Symbolfigur der kollektiven Erinnerung für die heimliche Revolte, den machtvollen Aufstand aus dem Hintergrund, für das Liebäugeln mit einer dunklen, vor allem aber mit einer alternativen Macht, ganz nahe an der Natur und dem Jahreslauf. Sie sind Chance und Gefahr zugleich. Auf der anderen Seite: Schamanengrab und Brandopfer, Alchimistenküche und mysteriöser Kopfschmuck. Im Museum wird aus der Müllhalde der Menschheit Geschichte gelesen und geschrieben. Wolter und Kollegen und das Studierendentheater der Martin Luther Universität nehmen beide Themenbereiche unter die Lupe ins Hier und Jetzt und blicken darauf wie auf einen Zerrspiegel: Wie wollen Frauen heute leben? Mit welchem Erbe? „Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan“, ließ Goethe seinen Faust resümieren. Er hat es wissen müssen. Wir sind auf Spurensuche und laden zu einer Besichtigung ein. HEXEN,  bitte nicht berühren!

Premiere/Uraufführung: Sommersemester 2017 im Landesmuseum für Vorgeschichte

Inszenierung: Tom Wolter
Dramaturgie: Sandra Bringer
Textfassung: Ensemble
Kostüme: René Braun
Bühne: René Braun/ Tom Wolter
Technik: Sebastian Schachtner
Konzeption, Text und Spiel: Ada Biljan, Lena Mühl und Nicole Tröger

Die Produktion ist eine Kooperation zwischen dem Studierendentheater der Uni Halle und dem Landesmuseum für Vorgeschichte.

Besonderen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen- Anhalt

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